Rebecca Maria Salentin

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Stipendien

• dreimonatiges Homines Urbani Stipendium Villa Decius
• dreimonatiges Aufenthaltsstipendium im Schriftstellerhaus Stuttgart
• Teilnahme am 11. Klagenfurter Literaturkurs
• dreimonatiges Aufenthaltsstipendium im Literarischen Colloquium Berlin
• Teilnahme am 13. Open-Mike
• dreimonatiges Aufenthaltsstipendium des Landes Sachsen-Anhalt auf Schloss Hundisburg
• Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
• Werkstipendium des Deutschen Literaturfonds (2015 / 2016)
• Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen (2016)

Bücher

Hintergrundwissen eines Klavierstimmers

Roman, Verlag Schöffling & Co., 2007

Krakau, Ende des neunzehnten Jahrhunderts: Ein Gutsherr, der seine hochschwangere Frau verläßt und für den Rest seines Lebens schweigt. Ein Klavierstimmer, der maroden Flügeln klare Klänge zu entlocken versucht, um nach getaner Arbeit lautlos zu verschwinden. Eine ebenso behäbige wie unzurechnungsfähige Mutter, ein tropensüchtiger Großvater und mittendrin zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. In einem heißen Sommer zwanzig Jahre später eskalieren die Ereignisse. Rebecca Maria Salentin erzählt in ihrem Debütroman eine ungeheuerliche Familiengeschichte, in der sie mit einem bestechend eigenen Ton und prächtigen Sprachbildern das Panorama eines Beziehungsgeflechts entwirft, das komisch und erschütternd fatal zugleich ist.

240 Seiten, Gebunden
ca. EUR 18,90 [D] | EUR 19,50 [A] | CHF 33,00
ISBN: 978-3-89561-364-7

Schuld war Elvis

Roman, Verlag C. Bertelsmann, 2015

Inmitten einer Großfamilie, deren Mitglieder ebenso stur wie lebenslustig sind, wird in den siebziger Jahren das Mädchen Hebron geboren. Den eigenwilligen Namen verdankt sie ihrem Vater, der sich nach der Zeugung in seine Heimat Israel abgesetzt hat. Überhaupt hat ihre Mutter Meggy Pech mit den Männern: Dem örtlichen Friseur wird seine Leidenschaft für Autorennen zum Verhängnis, dem nächsten Kandidaten kommt sein Gelübde in die Quere und als sie schließlich heiratet, muss sie feststellen, dass ihrem Ehemann die Haschplantage wichtiger ist als die Kindererziehung. So bleibt der Krankenschwester Meggy nichts anderes übrig, als weiterhin selbst die Familie zu ernähren, die in einem biederen Eifeldorf wohnt. Nachdem sich auch der letzte Mann aus dem Staub gemacht hat, muss Hebron sich um die kleinen Geschwister und den Haushalt kümmern. Und dann ist Schluss mit der freien Kindheit auf dem verwilderten Bauernhof, Schluss mit Schwärmereien für Elvis Presley, dank dem Hebron das Lesen lernte, Schluss mit Twisteinlagen auf den Küchendielen des windschiefen Fachwerkhauses. Als Hebron an der Last der Verantwortung fast zerbricht, begibt sie sich auf die Spurensuche nach der Herkunft ihres Vaters, dessen Wurzeln in einem jüdischen Stetl in Galizien liegen. Getrieben von der Hoffnung, beim Vater zu finden, was ihr bei der überforderten Mutter fehlt, entschließt sie sich, nach Israel zu reisen. Und auch wenn in diesem fernen Land alles anders kommt, als erwartet, gelingt es Hebron schließlich, den Weg in ihr eigenes Leben zu finden...

512 Seiten, Gebunden
ca. EUR 19,99 [D] | EUR 20,60 [A] | CHF 28,50
ISBN: 978-3-570-10212-1

Im Himmel gibt's kein Bier

Erzählungen, Verlag Literatur Quickie, 2017

Im Himmel gibt’s kein Bier und in diesem Band gibt’s mit Sicherheit keinen Himmel. Ein leiser und zugleich lauter Erzählband mit dreierlei, aber nicht dreierleichten Geschichten gefüllt, lässig und zwanglos erzählt, kurz, ein wenig schwarz und klug.

32 Seiten
ca. EUR 2,50 [D]
ISBN: 978-3945453308